Punku Rumi

Seit einigen Jahren sind wir auch beteiligt an helfenden und strukturverbessernden Maßnahmen bei den Indianern von Punku Rumi. Das Dorf ist in 2500 m Höhe gelegen und auf sehr schwierigem Weg mit Geländewagen in 3 bis 4 Stunden erreichbar. Die Leute, vor allem die Frauen, bewältigen die Strecke, oft barfuß, in 8 bis 10 Stunden, wobei das Barfußlaufen für diese Menschen kein Problem, sondern eher Normalität ist. Sie leben in weitgehend Stall-ähnlichen Lehmhütten, meist ohne Fenster, auf gestampftem Erdboden.

2005 wurde dort ein Bürgerhaus mit festem Zementboden und richtigem Dach errichtet, zum Teil durch Peru-Balsam e.V. finanziert. punku rumiVor und im Bürgerhaus stehen und sitzen die handarbeitenden Frauen in ihren farbigen traditionellen Kleidern mit den schönen Strohhüten und verarbeiten die von ihnen selbst produzierte Schafwolle zu den eigenen schwarzen Röcken, zu Taschen, Decken und den wunderbaren farbigen "fajas" (Leibgurte). Diese Produkte evtl. zu vermarkten, ist ein großes Ziel, um den Leuten Zukunftschancen zu geben.

punku rumi 2

 

Auch hier wurde ein Kindergarten errichtet, an dem Peru-Balsam e.V. allerdings nur beteiligt ist und für dessen Unterhalt wir seit 2008 aufkommen (Lehrerin, Frühstück, Lern- und Spielmaterial).

 

Eine weiteres Ziel ist die intensive Wieder-erweckung und Förderung der Landwirtschaft, z.B. der Anbau von Salat, Gemüse, Erdbeeren, Baumfrüchten und Kaffee – allerdings im Schattengesträuch, nicht in Plantagen – sowie das Wiederherstellen von Terrassierungen und das Hinleiten von Wasser aus der Höhe.

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