El Cardo de Tongarrape

Der Kindergarten ist ausgezogen aus dem Bürgerhaus, in dem er ursprünglich in einer Ecke des großen Gemeinschaftssaales untergebracht worden war. Es dient als Treffpunkt und Versammlungsort. Seit dem letzten Erdbeben im Mai 2010, bei dem die staatliche Grundschule beschädigt wurde, wird vorübergehend der Schulunterricht im Bürgerhaus abgehalten. Mit der von uns installierten Solaranlage gibt es aktuell Probleme, da die peruanischen Batterien höchstens eine Lebensdauer von 2 Jahren haben und extrem teuer geworden sind. Für eine der Batterien müssen die Kleinbauern selbst aufkommen, um sie nicht an Bittstellerei zu gewöhnen und von ihrer Mitverantwortung zu befreien.

Für den Kindergarten wurde eine Ruine in einer Zeile von kommunalen, weitgehend zerstörten, kleinen Adobehäuschen wiederaufgebaut und beherbergt nun die Kleinen in einer kindgerechteren Form. el cardoDer Kindergarten wird am Nachmittag ebenfalls von unserer Kindergartenlehrerin geleitet. Dort ist fließendes Wasser nur dann vorhanden, wenn intakte Batterien den Solarstrom speichern können. Auch die gegenüberliegende Schule kann das Wasser aus unserem Brunnen verwenden. Das geplante Gärtchen im umfriedeten Gelände ist auf ausreichend Wasser angewiesen und darbt deshalb noch. Der Kindergarten und die Schule erhalten jede Woche von Pronatur eine große Bananen-Lieferung, die den sehr strengen Fair-Trade-Auflagen (hinsichtlich Größe und Form) zwar nicht entsprechen, jedoch für den Verzehr einwandfrei in Ordnung sind. Unser Breifrühstück mit einer Banane ist eine gute Zusatznahrung für die Kinder dieser armen Region.

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